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SVG gelingt Überraschung

HNA ONLINE 14.08.2016 / MARCEL GLASER

Fritzlar. Wer war die Überraschung beim hochkarätig besetzten Handball-Turnier des SV Germania Fritzlar? Die Antwort: Germania Fritzlar. Im Spiel um den dritten Platz besiegten die Marquardt-Schützlinge den starken Zweitligisten SV Union Halle-Neustadt mit 23:21 (20:20, 12:11) nach Siebenmeterwerfen, was indes nicht die einzige Überraschung der bärenstarken Gastgeberinnen war.

Augen zu und durch: Fritzlars Xenia Ahrend (links) nimmt es hier mit Leonie Öhme (rechts) und Kjersti Salberg vom Erstligisten BVB Dortmund auf. Foto: Hahn

Angeführt von einer treffsicheren Melina Horn lagen die Fritzlarerinnen gegen die „Wildcats“ lange in Führung. Nach einer Umstellung auf eine 5:1-Abwehr des Zweitligisten wurde es nochmal knapp. Im Siebenmeterwerfen bewiesen die Domstädterinnen dann aber die besseren Nerven. Den entscheidenden Siebenmeter verwandelte Esther Meyfarth.

Tore SVG: Dietrich 1, Meyfarth 2, Horn 7, Huck 6/2, Puntschuh 2, Ahrend 1, Holeczy 1.

In den Gruppenspielen hatte das Fritzlarer Team seine Fans bereits mit einer knappen Niederlage gegen den BVB und zwei Siegen gegen die Zweitligisten Lintfort und Mainz entzückt.

Borussia Dortmund - SV Germania Fritzlar 22:20 (10:8). Die Domstädterinnen spielten frech auf und führten schnell mit 4:2 (8.). Auch in der Folge bot das Team von Trainerin Viktoria Marquardt dem Bundesligisten Paroli, wobei neben Torhüterin Vanessa Maier besonders Bibiana Huck und Janina Dreyer überzeugten. Bis zum 16:15 durch Dreyer verlief die Partie ausgeglichen, dann zogen die Westfalen dank ihrer unwiderstehlichen ersten und zweiten Welle vorentscheidend auf 20:16 (36.) davon.

Tore SVG: Dreyer 4, Horn 2, Huck 7/1, Ahrend 1, Oschmann 1/1, Fischer 3, Meyfarth 2.

Fritzlar - TuS Lintfort 18:13 (10:9). Bis zum 6:3 bestimmten die Gäste die Partie, dann steigerte sich die Germania und hatte beim 8:8 ausgeglichen. Bis zur Pause erkämpften sich die Gastgeberinnen - angetrieben von Spielmacherin Meyfarth - eine 10:9-Führung. Nach Wiederanpfiff zog der Drittliga-Meister auf 14:11 davon und hatte die Partie gegen den Zweitliga-Aufsteiger dank seiner starken Defensive beim 16:12 für sich entschieden.

Tore SVG: Meyfarth 5, Fischer 4, Dietrich 1, Dreyer 2, Huck 3/1, Ahrend 1, Horn 1, Oschmann 1/1.

Fritzlar - FSV Mainz 22:16. Die Germania stand in der Abwehr sicher und ließ dem Zweitligisten um die Ex-Kirchhoferin Laura Spatz kaum eine Chance zum Torwurf. Anders die Marquardt-Schützlinge, die sich mit ihrer starken rechten Seite mit Melina Horn und Bibiana Huck absetzten.

Tore SVG: Oschmann 2/1, Huck 4/3, Ahrend 2, Puntschuh 1, Horn 4, Kerwin 6, Meyfarth 2, Dreyer 1.

Von Marcel Glaser

HANDBALL - es lebe der Sport

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Hier geht's zum Clip:

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Fritzlar erstmals Meister

HNA ONLINE 17.06.2016 / DANIEL SCHNEIDER

Fritzlar. Was für eine Kulisse! Was für ein Auftritt! Was für eine verdiente Meisterschaft! Im vorletzten Saisonspiel gewann der SV Germania Fritzlar mit 24:14 (13:6) gegen die Bundesliga-Reserve vom HC Leipzig. Damit steht bereits vor dem letzten Saisonspiel in Berlin fest: Die Handballerinnen aus der Domstadt sind zum ersten Mal Primus in der 3. Handball-Liga Ost.

Ausgelassener Jubel: die Spielerinnen der SV Germania Fritzlar nach ihrem Meisterstück. Foto: Hahn

Es war alles angerichtet für eine Meisterfeier, wie sie Fritzlar noch nicht erlebt hat. Die Halle war mit 430 Zuschauern so voll wie noch in dieser Serie. Die erste Heimniederlage nach 26 erfolgreichen Partien vor eigenem Publikum? Ausgeschlossen. Und so gingen die Domstädterinnen das Spiel auch an. Mit wilder Entschlossenheit in der Abwehr kauften sie der jungen Leipziger Mannschaft, die keine Unterstützung vom Erstliga-Kader bekam, den Schneid ab. Ergebnis: In 15 Minuten gelang dem Bundesliga-Nachwuchs gerade mal ein Treffer. Überragend: Der Mittelblock um Chefin Esther Meyfarth und Kapitänin Melina Horn.

Und vorne? Da zeigte sich das, was die Mannschaft von Trainer Frank Mai so meisterlich macht. Eine unglaubliche Ausgeglichenheit. Nach 18 Minuten hatte Fritzlar bereits von jeder Position getroffen (8:2), während Leipzig weiterhin vergeblich gegen die Betonwand Meyfarth/Horn anrannte. Und da war dann ja auch noch Vanessa Maier im Domstädter Tor, die ihre überragende Form der letzten Woche konservierte. Keine Frage, es lief alles nach dem Geschmack von Coach Mai. Durch einige Wechsel ging zwar ein wenig der Spielfluss verloren, an dem Klassenunterschied änderte das aber nichts.

Nach der Pause entwickelte sich ein offeneres Spiel, da auch Leipzig nun ein ums andere Mal aus dem Rückraum erfolgreich abschloss. In dieser leicht kritischen Phase übernahm dann Melina Horn Verantwortung, traf dreimal in Folge. Trotzdem: Leipzig wurde stärker, die Konzentration in Fritzlars Deckung schwand.

Es wurde ein Geduldsspiel mit Nervenflattern auf beiden Seiten. Zwischen der 40. und 50. Minute fielen gerademal vier Tore, hochkarätige Chancen wurden am laufenden Band vergeben. Dann erlöste Bibiana Huck aber ihre Sieben und das Publikum mit ihrem ersten Feldtor zum 19:13 (50.) - die Vorentscheidung, der Meister noch einen prima Schluss-Spurt folgen ließ.

Mai verabschiedet

Es war das letzte Spiel für Meistertrainer Frank Mai. Denn der wurde nach der Partie verabschiedet. • Fritzlar: Maier (1. bis 56. Minute, 16 Paraden, 13 Gegentore), Gürbig (ab 56. 1/1) Meyfarth 1, Denecke, Ahrend 1, Huck 8/7, Dietrich 1, Fischer, Kerwin, Cioca, Dreyer 2, Puntschuh 4, Horn 7. Leipzig: Detjen (1. bis 38. Minute, 8/16), Laneus (ab 38., 8/7) - Wischeropp, Reißberg 1, Ansorge 1, Loehnig, Funke 6/5, Kreibich 2, Theilig 2, Hurst 2, Guderian, Smolik. SR: Große/Kreutz – Z. 430 Zeitstrafen: 8:16 Minuten Siebenmeter: 7/7 – 5/7.

Von Daniel Schneider

Jugendabteilung - Wir wollen weiter wachsen!

SPIELERINNEN der Jahrgänge 2002/2003 GESUCHT!

Fritzlar. Wir suchen mit unserem Kooperationspartner vom TSV Deute unbedingt noch Spielerinnen in den Jahrgängen 2002/2003, die Lust haben Handball zu spielen.
Mittwoch (20.04.16) findet für alle, die sich dafür interessieren, ein Probetraining in der Sporthalle der Ursulinenschule in Fritzlar statt.

Das Training beginnt um 17:30 Uhr und endet gegen 19:00 Uhr.
Bei weiteren Fragen meldet euch bitte bei unserer Jugendwartin Julia Schmude unter Tel.: 0152-21690810.


Wir freuen uns auf dich/euch.

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