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6. Domstadt-Cup in Fritzlar

BVB verteidigt Pokal ganz souverän19:15 im Finale gegen Leverkusen – Bad Wildungen Vipers Dritter – starke Torhüterinnen

Fritzlar. Der BVB und der Domstadt-Cup – das passt. Einmal mehr waren die Dortmunder Handballerinnen nicht zu stoppen und gewannen alle ihre Spiele. „Nach einer Woche Trainingslager hatten wir überraschend viel Kraft. Und das Turnier wird von Mal zu Mal besser“, lobte Trainerin Ildiko Barna ihr Team und die Gastgeber.


Voller Einsatz: Fritzlars Neuzugang Vilte Duknauskaite (am Ball) wird hier von Rödertals Sarolta Selmeci angegriffen. Die Partie gewann der Erstligist mit 23:13. Foto: Hahn

Das Finale
Starke Abwehrreihen gaben den Ton zwischen Dortmund und Bayer Leverkusen an. Den Unterschied machte Clara Woltering aus, die für den BVB 13 Paraden zeigte. Bis zur Pause (7:6) war es ein Vergleich auf Augenhöhe. Dann gab Svenja Huber Gas und brachte die Schwarz-Gelben per Doppelpack auf die Siegerstraße. Leichte Tore gelangen danach Nadja Mansson (5), so dass Bayer nicht mehr zurückkam. Auch die Ex-Wildungerin Johanna Stockschläder traf für das Barna-Team beim 19:15. Sally Potocki (5/3) und Kim Berndt (4) waren die treffsichersten Leverkusenerinnen.


Der dritte Platz
Leichtes Spiel hatte die HSG Bad Wildungen Vipers gegen den HC Rödertal. Das Bremmer-Team führte bereits mit 7:0 nach zehn Minuten – im Tischtennis wäre das ein Kurzsatz gewesen. Torfrau Rinka Dujindam zeigte bis dahin sechs und am Ende 13 Paraden. Im Mittelblock leisteten Tamara Haggarty und Sabine Heusdens sowie später Lisa-Marie Preis Schwerstarbeit. Die Tore warfen Frankova 3, Rösicke 2, Spielvogel 2, Heusdens 1/1, Nieuwenweg 3/2, Haggerty 2, Schmidt-Robben 3, Vasilescu 3/2 und Bachmann 1. Für Rödertal waren Margeviciute 1, Nagy 2, Selmeci 2/2, Bösch 3/1, Nepolsky 1 und Rode 1 erfolgreich.
Das Spiel um die Ehre
Eigentlich hätte Germania Fritzlar ein Spiel gewinnen müssen. Angetrieben von den eigenen Fans lag das Marquardt-Team gegen den TuS Linfort stets vorn. Die Partie war ziemlich ausgeglichen. Mit zunehmender Spielzeit schlichen sich Flüchtigkeitsfehler ein und Fritzlar wurde immer hektischer. Vivien Gosch zog dem SVG dann den Zahn. Lintforts Torfrau zog die Bälle magisch an und hielt gleich bei einer Hand voll Eins-gegen-eins-Situationen glänzend. Dadurch wendete der Tus das Blatt zum 17:16. Die Tore für Fritzlar erzielten Huck 1/1, Ahrend 1, Meyfarth 1, Puntschuh 3, Dietrich 3, Horn 2 und Duknauskaite 5.


Die Vorrunde
Starke Torhüter-Leistungen prägten bereits die Vorrunde. Mit der 210-fachen Deutschen Nationalspielerin Clara Woltering hatte der BVB ein Ass im Ärmel. Dem stand etwa Leverkusens Branka Zec in kaum etwas nach. Das war in zwei Partien auch bitter notwendig. Dortmund hatte zum Abschluss in der Gruppe A gegen die FSG Mainz 05/Budenheim viel Widerstand zu brechen. Der Zweitligist von Trainer Thomas Zeitz lag sogar bis kurz nach der Pause mit einem Tor vorn. Erst dann drehte der BVB um seinen starken Neuzugang Irene Espinola Perez den Spieß um und siegte 22:16. Beim 17:13 gegen die Vipers hatte Dortmund zuvor weniger Mühe gehabt.
Die härteste Nuss in der Gruppe B hatte Bayer nicht etwa mit Liga-Rivale Rödertal (21:14) zu brechen, sondern am ersten Abend gegen den TV Beyeröhde. Der Zweitligist präsentierte sich auf Augenhöhe. Hauptsächlich der starken Rückraumspielerin Jennifer Rode verdankte Leverkusen einen 21:19-Erfolg.


HNA Online vom 13.08.17
Von Moritz Minhöfer

Herzlich Willkommen zum Domstadt Cup 2017
Spitzenhandball made in Nordhessen!


Als neuer Vorsitzender des SV Germania Fritzlar freue ich mich besonders, Sie und euch alle zu diesem hochkarätig besetzten Turnier begrüßen zu dürfen.

Erstmalig haben wir vier Erstligisten „an Bord“ - Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle
nochmal an den HC Rödertal zum Aufstieg und weiterhin viel Erfolg!
Dazu noch zwei Zweit- und zwei Drittligisten.

Bei einem solchen Teilnehmerfeld können wir ohne Übertreibung von Spitzenklasse sprechen.
Es ist uns eine Freude und Ehre, dass unser 6. Domstadt-Cup als wichtigstes Vorbereitungsturnier einmal mehr auf höchstem Niveau stattfindet und wir hierzu viele Spielerinnen, aber auch viele Zuschauer aus Nah und Fern begrüßen dürfen.

Der Standort Fritzlar erfährt damit eine weitere Stärkung als Anziehungspunkt für Spitzenhandball
in Deutschland und wir freuen uns, ein wenig dazu beizutragen.

In diesem Sinne wünsche ich uns zwei tolle und erfolgreiche Handballtage in der Sporthalle der König-Heinrich-Schule und hoffe, dass am Sonntagabend alle zufrieden und unverletzt ihre Heimfahrt antreten können.

Mit sportlichen Grüßen

Klaus-Peter Hauser
1. Vorsitzender
SV Germania Fritzlar 1976 e.V.


Vorbereitungsspiel am 15.07.2017

Staffeleinteilung steht: Wir starten in der 3. Liga Frauen Ost

Hier unsere Gegner in der kommenden Saison:

Staffel Ost:

HSG Plesse-Hardenberg (AUF), TuS Kriftel (AUF), HSG Gedern/Nidda, TSG Ober Eschbach, HSG Kleenheim (AB), TSG Eddersheim, SC Markranstädt, HV Chemnitz (AUF), HC Leipzig, SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim, TSV Birkenau

Fischers toller Abschied


3. Liga Ost: Fritzlar beim 30:20 ohne Probleme gegen Bayreuth

Fritzlar. „Das war ein versöhnlicher Saisonabschluss“, zeigte sich Germania-Coach Viktoria Marquardt nach dem ungefährdeten 30:20 (12:7)-Erfolg gegen die schon feststehenden Absteigerinnen des HaSpo Bayreuth in der 3. Handball-Liga Ost zufrieden.
Mit dem klaren Erfolg krönten die Domstädterinnen ihre starke Rückrunde, in der sie nur zweimal Punkte abgeben mussten.
Zu Beginn taten sich die Domstädterinnen schwer gegen die unkonventionelle Abwehr des Tabellenletzten. „Wir haben versucht, ihren Spielaufbau zu stören und ihre starken Rückraumschützinnen zu ärgern“, erklärte HaSpo-Trainerin Michaela Lehnert die Deckung, bei der die Verteidigerinnen immer wieder sehr weit auf die ballführenden Angreiferinnen rauskamen und diese direkt angingen. Das zeigte zu Beginn auch Wirkung. „Wir haben den Ball nicht schnell genug laufen lassen, sodass in unserem Angriff der Druck gefehlt hat“, erklärte Marquardt.
Immer wieder wurden Xenia Ahrend und Janina Dreyer im Fritzlarer Rückraum festgemacht oder zu schlechten Abschlüssen gezwungen. Da die Gäste jedoch selbst kaum ein Mittel gegen die starke 6:0-Abwehr der Gastgeberinnen fanden, setzte sich Fritzlar trotzdem weiter ab.


Einzig Bayreuths Top-Torjägerin Jana Lichtscheidel (8 Tore) konnte den starken SVG-Mittelblock mit Esther Meyfahrt und Melina Horn einige Male überwinden. So setzte sich Fritzlar schon in der ersten Hälfte vorentscheidend über 5:2 (12.) und 10:4(24.) auf 12:7 ab. Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich nichts an den klaren Kräfteverhältnissen, allerdings wurde das Fritzlarer Spiel nun etwas flüssiger. „Wir haben den Ball besser laufen lassen und so mehr Räume geschaffen,“ lobte SVG-Trainerin Marquardt. Diese Räume wusste vor allem Kreisläuferin Johanna Fischer zu nutzen. In ihrem letzten Spiel für die Domstädterinnen setzten Sie sich immer wieder am Kreis durch und kam am Ende auf fünf Tore. Neben ihr wurde auch Torhüterin Nilla Oross verabschiedet.

Nicht zu stoppen: Fritzlars Johanna Fischer (links) setzte sich am Kreis gegen Bayreuths Laura Brahm (rechts) durch.

SVG: Maier, Gürbig(1.-60. Minute, 12 Paraden/20 Gegentore) - Dietrich 3, Holeczy, Huck, Fischer 5, Ahrend 4/3, Werner, Lorenz 1, Horn 6, Kerwin 5/1, Meyfahrt 4, Dreyer 2.
HaSpo: Bauer (1.-45. 6/22), Benz (45.-60. 4/8) - Dörfler, Hellriegel 4, Lindner, Kierling 2, Hall 2, Fischer, Lichtscheidel 8/4, Brahm, Friedrich, Renner 3, Glowienka 1. SR: Baumann/Dauth (Mittelrhein). Z: 250. Zeitstrafen: 4:12 Minuten. Siebenmeter: 4/8:4/5.

Von Moritz Minhöfer HNA Online vom 30.04.17

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